In Klagenfurt ist der Bau eines Biogas-Methan-Werks geplant. Die Anlage soll im Süden der Stadt in unmittelbarer Nähe zur bestehenden Kläranlage errichtet werden. Ziel ist es, künftig den in Kärnten anfallenden Biomüll zentral zu verarbeiten und daraus erneuerbares Gas zu gewinnen.
Vorgesehen ist, jährlich zwischen 15.000 und 20.000 Tonnen organischer Abfälle zu verwerten. Durch Vergärung entsteht Biogas, das nach der Aufbereitung als Biomethan in das Klagenfurter Gasnetz eingespeist werden kann. Zusätzlich soll auch Gas aus Klärschlamm genutzt werden, wodurch bestehende Stoffströme effizient eingebunden werden.
Das Projekt befindet sich derzeit in der Vorprüfung. Gespräche mit Abfallwirtschaftsverbänden und Betreibern bestehender Anlagen laufen bereits, konkrete Beschlüsse sollen laut ORF zeitnah im zweiten Quartal gefasst werden.
Der Beitrag des ORF gibt einen Einblick in den aktuellen Planungsstand und zeigt, wie durch die Nutzung regionaler Reststoffe erneuerbares Gas erzeugt und in bestehende Infrastruktur integriert werden kann.